Was der Rechner zeigt
Varianz ist der Unterschied zwischen dem, was du laut deiner Winrate gewinnen solltest, und dem, was in einer Stichprobe an Händen wirklich passiert. Der Rechner nutzt drei Zahlen: deine Winrate (bb/100), deine Standardabweichung (bb/100) und die Anzahl der Hände. Damit zeigt er das erwartete Ergebnis, den Bereich, in dem dein Ergebnis in 70 % und in 95 % der Fälle landet, die Chance, im Minus zu landen, und die Bankroll, die dein Ruinrisiko bei 5 % oder 1 % hält.
Die Grafik zeigt 20 mögliche Verläufe mit denselben Zahlen. Alle stammen vom selben Spieler: Der einzige Unterschied zwischen ihnen ist Glück.
Welche Standardabweichung du nehmen solltest
Die Standardabweichung misst, wie stark dein Ergebnis pro 100 Hände schwankt. Deinen Wert findest du in PokerTracker oder Hold’em Manager. Ohne ihn starte mit 90, einem üblichen Wert für 6-max No-Limit Hold’em. Spiele mit mehr Action wie Omaha schwanken deutlich stärker: Nimm wann immer möglich deinen echten Wert.
Warum Rakeback die nötige Bankroll senkt
Rakeback ändert nichts an den Schwankungen der Hände, aber es erhöht deine Winrate, und die nötige Bankroll sinkt schnell, wenn die Winrate steigt. Mit 5 bb/100 Winrate und einer Abweichung von 90 liegt die Bankroll für 5 % Ruinrisiko bei etwa 2.430 bb. Bringt das Rakeback 2 bb/100 dazu (zum Beispiel 40 % von 5 bb/100 Rake), steigt die Winrate auf 7 bb/100 und die Bankroll sinkt auf etwa 1.730 bb.
Wie viel bei jedem Pokerraum zu dir zurückkommt, zeigt der Rakeback-Rechner.